Am Wochenende habe ich einen meiner Coachees aus dem Projekt FIBA getroffen. Es ist schön zu sehen wie sich die Dinge positiv entwickeln. Viele der betreuten Flüchtlinge sind heute in einem Ausbildungsverhältnis oder aber haben eine Festanstellung und machen Schritt für Schritt Karriere. 

Die Integration von Flüchtlingen in den ersten Arbeitsmarkt ist beileibe nicht einfach, fehlende Sprachkenntnisse, fehlende Abschlüsse sind nur ein Teil des Problems. Oftmals dürfen Flüchtlinge gar keine Arbeit aufnehmen, wenn sie denn dürfen haben sie einen nachranzigen Zugang zum Arbeitsmarkt. Heißt: Erst wenn der Arbeitgeber nachweist das er keinen Deutschen noch einen EU-Bürger für die Aufgabe findet, darf ein Flüchtling eingestellt werden. 

Das Projekt: Einzelcoachings für die Zielgruppe Flüchtlinge und Bleibeberechtigte mit dem Ziel der Berufsorientierung und Stärkung der Handlungskompetenz auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Dabei sollen spezifische Vorraussetzungen und Bedürfnisse  der Zielgruppe, wie der Persönlichkeit der einzelnen Coachees  beachtet werden. 

Wir haben die gesetzten Ziele erreicht, je nach Persönlichkeit und Vorraussetzungen haben wir die Coachees soweit möglich gestärkt und Schritt für Schritt auf die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten im deutschen Arbeitsmarkt vorbereiten können, bzw. in reguläre Arbeitsverhältnisse bringen können. 

Wir haben der Zielgruppe erfolgreich Mittel und Möglichkeiten aufgezeigt einen Job im deutschen Arbeitsmarkt finden zu können. Alle Teilnehmer haben im Verlauf der Coachings, Lebensläufe - nach den Erfordernissen der deutschen Arbeitgeber -  erstellt. Der Erfordernisse im  deutschen Bewerbungsprozess wurden vermittelt.

Grösste Herausforderung für die Coachings sind die Sprachkompetenzen der Coachees, die Spanne reichte von ausgezeichneten Kenntnissen der deutschen Sprache, sehr guten englisch Kenntnissen bis hin zu nur schwach ausgeprägten Möglichkeiten der mündlichen, schriftlichen Kommunikation.